Karpfenteichwirtschaft ist immaterielles Kulturerbe

Die extensive Bewirtschaftung von Karpfenteichen in Bayern fußt auf traditionsreichen Betrieben, die seit mehreren Generationen in einer Familie und zum Großteil im Nebenerwerb geführt werden. Für eine erfolgreiche Karpfenwirtschaft ist viel Erfahrung und einiges an fachlichem Handwerk von Nöten. Die ersten Teichlandschaften bestehen bereits seit dem Mittelalter und sind wichtiger Bestandteil der bayerischen Kulturlandschaft. Deswegen wurde die bayerische Karpfenteichwirtschaft von der Deutschen UNESCO-Kommission in das immaterielle Kulturerbe mitaufgenommen.

Besonders in der Oberpfalz ist die Dichte an Teichwirtschaften mit am Dichtesten und bietet vielen verschiedenen Arten einen Lebensraum. Sie produzieren ein nachhaltiges vollwertiges Lebensmittel, was heutzutage immer wichtiger wird. Die Wege sind kurz, die Fische gesund und Artgerechte Haltung ist besonders bei den Karpfenteichen gewährleistet.

https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-deutschland/karpfen

Die Deutsche UNESCO-Kommission ehrte mit einer feierlichen Urkundenverleihung am 18. November im Düsseldorfer Schuaspielhaus die bayerische Karpfenteichwirtschaft mit der Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis Immaterielles Kulturerbe.

Übergabe der Ernennungsurkunde durch Dr. Hildegard Kaluza vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und Prof. Dr. Christoph Wulf von der Deutschen UNESCO-Kommission und an den LFV-Vizepräsident für die Berufsfischerei Alfred Stier und Hans Klupp. Bild: Deutsche UNESCO-Kommission

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